• Tiefbauschächte

Der Kupferschieferbergbau begann in der Mansfelder Mulde um das Jahr 1200 am Ausgehenden des Kupferschiefers. Von dort folgte er schrittweise dem Flöz in immer größere Teufen (Tiefen). Anfangs erfolgte die Gewinnung des Erzes deshalb aus einer Vielzahl kleiner Schächte. Als der Abbau um das Jahr 1500 den Grundwasserspiegel erreichte, wurden Maßnahmen zur Ableitung der Wässer erforderlich. Es wurden die ersten Entwässerungsstollen aufgefahren. So entstanden der Neckendorfer-Stollen, der Faulenseer-Sollen, der Rißdorfer-Stollen sowie der Krug-Stollen zu dieser Zeit.

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts geteufte Schächte ermöglichten dann bereits eine Erzförderung aus Teufen zwischen 50 und 100 m. Am Ende des 18. Jahrhunderts hatte der Bergbau Teufen bis zu etwa 130 m erreicht. (Quelle: Wikipedia)

Insofern handelt es sich bei den von uns hier erfassten Kupferschächten, die in der Zeit vom 18. bis zum 20. Jahrhundert niedergebracht wurden, um Tiefbauschächte. Das Bild lässt gut erkennen, warum die Lagerstätte als "Mulde" bezeichnet wird.


ZU DEN OBJEKTEN

Publiziert in Schachtanlagen

Schachtanlage südöstlich der Ortslage Helbra. Die Schächte erreichten in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts als erste Tiefen unterhalb des Niveaus des Schlüsselstollens. 

 


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Schachtanlage mit zwei Schächten an der Straße Helbra - Volkstedt. Teufbeginn war 1887. 1958 wurde die Erzförderung eingestellt. Die Halde wird zur Schottergewinnung abgebaut.

 


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Schachtanlage an der B242 zwischen Klostermansfeld und der Kreuzung der B242 mit der B180.1891 bis 1895 geteuft förderte die Grube bis 1927.

 


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Schachtanlage mit drei Schächten in der Nähe von Leimbach (Ortsteil von Mansfeld). Teufbeginn war 1868; die Schächte dienten der Bewetterung, der Wasserhaltung und der Erzförderung, die 1917 eingestellt worden ist.

 


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Eine der drei Großschachtanlagen der Mansfelder Mulde, abgeteuft in den Jahren 1900 bis 1906. Erz wurde bis 1969 gefördert. Die Höhe der  Spitzkegelhalde beträgt ca. 104m.

 

 

 


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Der Vitzthumschacht, später in Ernst-Thälmann-Schacht umbenannt, wurde in den Jahren 1906 bis 1909 abgeteuft. Er war eine der drei Großschachtanlagen der Mansfelder Mulde und stellte 1962 seine Produktion ein. Seine Spitzkegelhalde weist eine Höhe von 130 m auf.

 


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Der Wolfschacht, 1949 in Fortschrittschacht umbenannt, ist eine der drei Großschachtanlagen der Mansfelder Mulde. Er wurde in den Jahren 1906 bis 1909 abgeteuft und war bis 1967 in Betrieb. Seine weithin sichtbare Spitzkegelhalde erreicht eine Höhe von rund 153 m.

 


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Südöstlich der L 151, an der Bahnlinie Halle-Kassel bei Wimmelburg gelegene Bergwerksanlage, zu der 5 Schächte gehörten. Abteufbeginn war 1865. Der Otto-Schacht V diente als Lichtloch für den Schlüsselstollen.

 


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Großschachtanlage im Sangerhäuser Revier, für die 1944 Teufbeginn war. Der Schacht wurde 1992 geflutet.

 


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